Was ist eine BWA überhaupt?
BWA steht für Betriebswirtschaftliche Auswertung. Das ist die monatliche Übersicht, die dein Steuerberater/Buchhalter aus deiner Buchhaltung erstellt – oder die dir deine Buchhaltungssoftware ausspuckt. Sie zeigt, was reingekommen ist, was rausgegangen ist und was unterm Strich übrig bleibt. Nur leider in einer Sprache, die kaum jemand versteht. Genau da setzt der BWA-Radar an.
Werden meine Zahlen irgendwohin übertragen?
Ja, einmal – und das sollst du wissen: Dein PDF geht zum Auslesen an die Claude-KI von Anthropic. Dort wird es weder gespeichert noch zum Training verwendet, aber es verlässt für diesen Moment dein Gerät. Auf meiner Seite landet nichts: kein Konto, keine Datenbank, kein Archiv. Sobald die Zahlen ausgelesen sind, entsteht die ganze Auswertung wieder in deinem Browser.
Brauche ich ein Konto oder eine E-Mail-Adresse?
Nein. Keine Anmeldung, keine E-Mail, kein Zwang. BWA hochladen, Auswertung lesen, fertig – ohne dass du irgendwas hinterlässt. Und den BWA-Spickzettel im Anschluss ebenfalls.
Ersetzt das meinen Steuerberater oder Buchhalter?
Nein – und das soll es auch gar nicht. Der BWA-Radar übersetzt deine Zahlen, damit du beim nächsten Gespräch weißt, worüber ihr eigentlich redet. Er berät dich nicht steuerlich und rechnet dir keine Steuer aus. Er sorgt nur dafür, dass du nicht mehr nur nickst, wenn jemand „Rohertragsquote" sagt.
Woher bekomme ich meine BWA?
Aus der letzten Mail deines Steuerberaters/Buchhalters oder direkt aus deiner Buchhaltungssoftware. lexoffice, sevDesk, DATEV Unternehmen online und die meisten anderen bieten die BWA als PDF zum Download an – genau diese Datei lädst du hoch. Wenn die KI eine Position mal falsch zuordnet, kannst du sie unter der Auswertung selbst korrigieren.
Funktioniert das auch mit einer EÜR?
Ja. Die Kategorien heißen dort teilweise anders, aber Einnahmen, Wareneinkauf, Personal und sonstige Betriebsausgaben findest du auch in einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Der BWA-Radar rechnet damit genauso.
Woher kommen die Faustregeln, mit denen ihr meine Zahlen einordnet?
Aus der Praxis – aus dem, was mir in Mandaten und Coachings immer wieder begegnet. Das sind bewusst grobe Leitplanken: Eine Personalquote von 45 % ist in der Gastronomie ein Alarmsignal, in einer Agentur völlig normal. Deshalb sagt der BWA-Radar dir, dass eine Zahl auffällt – und du klärst mit deinem Steuerberater/Buchhalter, ob sie in deiner Branche wirklich ein Problem ist.
Kostet das wirklich nichts?
Wirklich nichts. Kein Abo, keine Testphase, keine Kreditkarte. Ich verdiene mein Geld mit Buchhaltung, Einrichtung und Coaching – und wenn du irgendwann Hilfe brauchst, weißt du, wo ich stehe. Bis dahin: nimm das Tool und mach was draus.